Ansichtssachen

„Gedanken festhalten oder loslassen“

"Wenn wir an einem Gedanken festhalten, bedeutet das, dass wir ihn für wahr halten. Wenn wir ihn nicht prüfen, gehen wir davon aus, dass es wahr ist, obwohl wir das niemals wissen können. Wenn wir daran festhalten, können wir nicht erkennen, dass wir bereits Wahrheit sind. Wir halten nicht an Dingen fest. Wir halten an unseren Geschichten über Dinge fest."
Byron Katie (* 1942, amerikanische Lehrerin und Bestsellerautorin)
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Schulden: Eine historisch-philosophische Betrachtung

„Der Kaufmann hat in der ganzen Welt dieselbe Religion. Sein Konto ist seine Kirche, sein Schreibpult ist sein Betstuhl, sein Memorial ist seine Bibel, sein Warenlager ist sein Allerheiligstes, die Börsenglocke ist seine Betglocke, sein Geld ist sein Gott, der Kredit ist sein Glauben.“
(Heinrich Heine, 1797-1865, deutscher Dichter und Schriftsteller)

Auch am Anfang des 21. Jahrhunderts gilt bei uns in Deutschland immer noch die Devise: „Über Geld spricht man nicht – man hat es.“ mehr ...

„Über Pleiten spricht man nicht“ oder das Stigma Insolvenz: Vorurteile und Belastungen

„Über den Umgang mit Schuldnern und Gläubigern habe ich wenig zu sagen. Man sei menschlich, billig und höflich gegen die erstern. Man glaube nicht, daß jemand, der uns Geld schuldig ist, deswegen unser Sklave geworden sei, daß er sich alle Arten Demütigungen von uns müsse gefallen lassen, daß er uns nichts abschlagen dürfe, noch überhaupt, daß der elende Bettel, der Mammon, einen Menschen berechtigen könne, sein Haupt über den andern emporzuheben. Seine Gläubiger bezahle man pünktlich und halte sein Wort treulich! Man verwechsle nicht den ehrlichen Malm, der von billigen Zinsen leben muß, mit dem jüdischen Wucherer, so wird man immer Kredit haben, und wenn man sich in Verlegenheit befindet, billige Menschen antreffen, die uns ohne ihren Schaden aus der Not helfen.“
(aus: „Über den Umgang mit Menschen“, Adolph Freiherr Knigge, 1752-1796, dt. Schriftsteller und Aufklärer)

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Insolvenz: Allgemeines

„Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, die anderen bauen Windmühlen.“(chinesische Weisheit)

Die allgemeine Finanz- und Wirtschaftskrise hat bereits in 2009 viele große Traditionsunternehmen in die Knie gezwungen und stellt für zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen auch in 2010 weiterhin eine große Herausforderung sowie Existenzbedrohung dar. Ähnliches gilt - so die Prognosen - trotz einer sich wieder belebenden Wirtschaft auch für 2011.

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Betrachtungen und Überlegungen zur Kontenpfändung

„Die Fähigkeit, auf welche die Menschen den meisten Wert legen, ist die Zahlungsfähigkeit.“
(Oskar Blumenthal, 1852-1917, dt. Schriftsteller)

Die Girokonten aller Unternehmer und Verbraucher sind in unserem modernen, bargeldlosen und mittlerweile hauptsächlich online gesteuerten Wirtschaftsleben in den letzten 20-30 Jahren immer mehr zum Kristallisationspunkt aller Geldbewegungen und somit zum Knotenpunkt und der Drehscheibe aller Zahlungsströme geworden.

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Kollidierende Rechtsprechungen

„Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, dass sich so wenige Leute damit beschäftigen.“
(Henry Ford, 1863-1947, amerikanischer Unternehmer)

Jedes staatliche, gesetzliche Verfahren hat sich am Grundrechtsgedanken des sozialen Rechtsstaats zu orientieren. Somit haben sich auch die Vorschriften der ZPO und der ZVG zur Zwangsvollstreckung dem Grundrechtsgedanken unterzuordnen (vgl. Zoeller/Stöber, 21. Aufl. vor § 704 ZPO, Rdn. 28, 29, 30, 32).

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Wenn die Börsenkurse fallen ...

„Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.“
(John Maynard Keynes, 1883-1946, brit. Ökonom, Politiker und Mathematiker)

Wenn rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt schon so verheerend ist, wie verhält es sich dann bei einem irrationalen Anlageverhalten in einer irrationalen Welt? mehr ...

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