Insolvenzberatung

Insolvenz: Ja oder Nein? Allgemeine Empfehlungen

„In der Krise soll man Ruhe bewahren, einen klaren Kopf behalten, die eigenen Stärken und Chancen analysieren, Verbündete suchen – und immer wieder: richtig kommunizieren.“
(Michael Frenzel, * 1947, TUI-Chef, Quelle: Süddeutsche Zeitung)

Heutzutage kann jedes Unternehmen nicht nur in Krisenzeiten von einer Insolvenz betroffen werden. Nicht immer lässt sich eine Firmen- und/oder Privatinsolvenz umgehen und vermeiden. Im Vorfeld gilt es aber, so manche Tücke zu bedenken und zu beachten.
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Insolvenztatbestände

„Einen Versuch wagen und dabei scheitern, bringt zumindest einen Gewinn an Wissen und Erfahrung. Nichts riskieren dagegen heißt, einen nicht abschätzbaren Verlust auf sich nehmen – den Verlust des Gewinns, den das Wagnis möglicherweise eingebracht hätte.“
(Chester Barnard, 1886-1961, Präsident der Rockefeller Foundations, us-amerikanischer Unternehmensleiter und soziologischer Management-Theoretiker, der die Natur der Betriebsorganisation studierte)

Ein Insolvenzverfahren ist für Verbraucher wie auch für Unternehmer in aller Regel kein „Spaziergang“ und daher immer auch - wenn nichts mehr geht - das letzte Mittel der Wahl.
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Das Insolvenzplanverfahren

„Wenn es eine Chance zum Umdenken gibt, dann gibt es auch eine Chance zum Umdenken in der Krise.“
(Richard David Precht, * 1964, Buchautor u. Publizist, Quelle: ARD, Presseclub)

Seit der Insolvenzrechtsreform 1999 muss ein Insolvenzantrag nicht mehr das Ende bedeuten. In vielen Fällen eröffnet gerade das Insolvenzverfahren neue Möglichkeiten für die nachhaltige Sanierung eines Unternehmens.

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Unternehmer in Not

„Steckt man im Dreck, dann heißt es, Auswege zu erarbeiten und aufzuzeigen.“
(Tyll Necker, 1930-2001, dt. Unternehmer und zeitweise Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie BDI)

Tunnelblick und Verdrängungsmechanismen mögen in Unternehmenskrisen zunächst eine zwar menschlich verständliche Reaktionen sein. Sie beschleunigen aber den Weg in die Insolvenz und führen daher zu keiner wirklichen und nachhaltigen Lösung.

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Die private, wirtschaftliche Existenzsicherung geht vor Gläubigerbefriedigung!

„Drei Dinge muss der Mensch wissen, um in dieser Welt zu überleben: Was für ihn zu viel, was für ihn zu wenig und was für ihn richtig ist.“(Suaheli Sprichwort)

Im Leben läuft nicht immer alles rund - ob privat, beruflich oder als Unternehmer. Oberste Priorität in einer wirtschaftlichen Krisensituation hat bei Verbrauchern wie auch bei Unternehmern die persönliche, wirtschaftliche Existenzsicherung und die der eigenen Familie.

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Zwangsvollstreckungsmaßnahmen

„Wenn harte Zeiten kommen, bleibt uns keine andere Wahl, als tief durchzuatmen, weiterzumachen und unser Bestes zu tun.“
(Lee Iacocca, * 1924, amerik. Top-Manager u. ehem. Vorsitzender von Chrysler Corp.)

Ver- und überschuldeten Menschen wird es durch das bestehende Zwangsvollstreckungsgesetz und die daraus resultierende Rechtsprechung häufig unnötig schwer gemacht, außerhalb eines Insolvenzverfahrens und ohne externe Hilfe der Schuldenspirale zu entfliehen.

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Abgabe der eidesstattlichen Versicherung und Kontenpfändung

„So ist das im Leben: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. Die Tragik liegt darin, dass wir nach der geschlossenen Tür blicken, nicht nach der offenen.“
(André Gide, 1869-1951, frz. Schriftsteller und Nobelpreisträger)

Die häufigsten Zwangsvollstreckungsmaßnahmen betreffen die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung, der in aller Regel die Vollstreckung in das bewegliche Vermögen des Schuldners folgt.

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Was es sonst noch zu beachten gilt

„Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, darf man den Kopf nicht hängen lassen.“
(Ingrid Matthäus-Maier, * 1945, dt. SPD-Politikerin, Finanzexpertin u. ehemaliges Vorstandsmitglied bei der KfW)

Innerhalb der EU, aber auch weltweit, wird in keinem anderen Land so viel und so schnell zwangsvollstreckt wie in Deutschland.

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